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Liegeflächen Ratgeber Orthopädische Liegeflächen

Das Märchen von DER orthopädischen Liegefläche für Hunde

Beim Kauf von Hundebetten scheint die Auswahl endlos und die Versprechen erinnern sehr an die Marketingslogans der Menschenwelt. Gerade „orthopädische“ Hundebetten sind ein großer Trend, doch was braucht mein Hund wirklich? Hier räumen wir mit gängigen Wahrheiten auf und helfen Euch, Eure eigene Meinung zu bilden.

Jeder Hund braucht ein orthopädisches Bett

Bisher habe ich (Menschen-Physiotherapeutin) noch nie verstanden, was die Orthopädie-Diskussion bei Hunden soll. Ein orthopädisches Menschenbett soll in erster Linie die Wirbelsäulen-Stellung in der Aufrichtung (im Stand) imitieren. Dazu müssen Schultern und Becken soweit in die Unterlage einsinken können, dass die Wirbelsäule gerade bleibt.

Hundewirbelsäulen sind nicht für den aufrechten Stand gebaut, sondern für den Vierfüßlerstand. Die Wirbelsäulenabschnitte sind nach rechts und links viel flexibler (Lateralflexion) als eine Menschenwirbelsäule. Hunde wackeln deutlich mehr mit dem Popo als Menschen, wenn sie laufen. Die Belastung der Hundewirbelsäule verglichen mit der Menschenwirbelsäule unterscheidet sich grundlegend. Dies gilt auch für Schulter- und Hüftgelenke der Hunde, sie sind generell in einer Beugesituation, bei uns Menschen eher in Streckung. Daher macht es auch keinen Sinn, für Hunde eine „orthopädische“ Viscoschaum-Matratze o.ä. anzuschaffen.

Gerade für ältere und große (schwerere) Hunde, die Gelenk- und Wirbelsäulen-Probleme haben, sollte darauf geachtet werden, dass die Hunde fest liegen und nicht einsinken, sodass sie alleine hochkommen. Eine feste Futonmatratze eignet sich hier am besten, wie z.B. das Hundebett ZERMATT von HOUND&NATURE.

Unterschiedliche Rassen: Gewicht und Größe

Auch das Gewicht der Hunde spielt eine große Rolle. Leichte Hunde können gerne in weicheren Betten liegen, die Gewichtsverteilung ist hier eine andere. Allerdings sollten die Liegeflächen unbedingt so beschaffen sein, dass das Füllmaterial nicht verrutscht und der Hund am Ende auf dem Boden liegt. Genau das lässt sich im Umgang mit Hunden gut beobachten, dass in der Regel schwerere und größere Hunde lieber hart liegen und die Kleinen lieber weicher.

Fazit

Große und schwere Hunde brauchen eine feste Unterlage, keine nachgebende Schaummatratze oder Ähnliches. Schaden tut diese bei gesunden und fitten Hunden nicht, jedoch sollte gerade bei gebrechlichen, älteren Hunden auf eine feste, futon-ähnliche Liegefläche geachtet werden. Kleine und mittelgroße Hunde können gerne weicher liegen, wenn die Liegefläche hochwertig ist und sich das Füllmaterial nicht verschiebt.

Was jedoch auf fast alle Hunde zutrifft (zumindest kenne ich keine Ausnahme): Hunde wechseln ihre Liegeflächen und -Positionen. Mal liegen sie auf dem Boden, mal auf der Couch oder in einem Bett auf der weichen Daunendecke. Daher wäre ein Wechsel der direkten Schlaf-Liegeflächen am besten (siehe das Konzept eckiger Betten von HOUND&NATURE, alle Einlegekissen passen in das Bett derselben Größe).

Grundlegend gilt für Mensch und Hund dasselbe: Am besten für Wirbelsäule und Gelenke ist eine regelmäßige Positions- und Sitzflächenveränderung. Frauchen/Herrchen kennen ihre Hunde am besten und müssen sich eine Entscheidung zutrauen, was ihr Hund braucht.